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Das Maddraxikon bedankt sich bei allen Teilnehmenden des diesjährigen Fantreffens für das tolle MADDRAX-Event! Wir sehen uns zur großen Jubiläumsfeier im November!

Guule sind mutierte Menschen, die sich von Aas ernähren und deshalb vor allem unter Friedhöfen leben.

Beschreibung

Durch das Leben im Untergrund sind Guule sehr bleich, dünnhäutig und vollkommen haarlos, besitzen dafür aber scharfe Krallen, spitze Reißzähne und rotgefärbte Albino-Augen. An der Ferse tragen sie einen fünf Zentimeter langen Stachel. Ihr Blut ist weiß. Wenn sie hungrig sind, tropft ihnen weißer Schleim aus ihren lippenlosen Mäulern. (MX 8)

Obwohl man ihnen nachsagt, über Monate ohne Nahrung auskommen zu können, verhungern sie etwa nach vier Wochen bis sechs Wochen. (HC 7)

Bis zur Pubertät sehen Guul-Kinder – ähnlich wie auch bei den Nosfera – Menschenkindern sehr ähnlich. Guule leben gewöhnlich in größeren Gemeinschaften und sorgen in sehr sozialer Weise füreinander. (MX 288)

Anmerkung: Zeichnung eines Guuls von Jürgen Speh in MX 95

Siedlungen und Lebensweise

Eine größere Siedlung von Guulen befindet sich im Labyrinth der Guule in Tuurk. Die hier lebenden Guule verwenden als Rangbezeichnungen Militärdienstgrade der türkischen Landstreitkräfte: Albay (Oberst), Yarbay (Oberstleutnant) und Tegmen (Leutnant). (MX 288)

Einige Guule dienen als Söldner in der Legion Etranje. Es gibt dort ganze Züge, die nur aus Guulen bestehen. (HC 23)

Geschichte

Es gibt mehrere Theorien zur Entstehung der Guule. Die Technos gehen davon aus, dass die Guule durch die Experimente der Daa'muren entstanden. Die Legenden der Barbaren berichten jedoch, dass die Guule durch die Große Kälte enstanden. Da es während dieser Zeit wenig Nahrung gab, ernährten sich einige Stämme von tiefgefrorenen Kadavern. Als diese Kadaver immer seltener gefunden wurden, gingen sie dazu über, sich von Leichen auf Friedhöfen zu ernähren, bis sie irgendwann nichts anderes mehr vertrugen. (MX 288)

2516 gerieten Matt und Aruula in der Nähe von Züri in einen Hinterhalt der Guule, als sie mit Achmaz' Karawane unterwegs waren, konnten sie aber erfolgreich abwehren (MX 8)

2517 half ein Söldnertrupp fraacischer Guule unter dem Kommando des Guuls Esgard Orlok, die Burg in Baarmen zu überfallen. (HC 7)

Mitte Januar 2527 gerieten Matthew Drax, Aruula, Xij und Alastar in Tuurk in das Labyrinth der Guule. Erstmals entdeckten sie, dass Guule soziale Wesen sind, die in Familienverbänden aufwachsen. Neu war auch die Erkenntnis, das Guulkinder bis zur Pubertät noch menschlich aussehen. Nach ersten Kämpfen, bei denen Alistar von einem Guul ein Ohr abgebissen wurde, konnte Aruula das Vertrauen des Guulkindes Berfin gewinnen und eine Verständigung herbei führen. Aus Rache zerstörte Alistar dennoch den Staudamm eines Sees, dessen Wassermassen vermutlich etliche Guule das Leben kostete. (MX 288)

Im Mai 2546 verpflichtete Jacob Smythe als robotischer Statthalter der Schwarzen Philosophen in spe sich die Waashtoner Guule, indem er einigen von ihnen das Leben rettete. Mit der Tarnkappe beeindruckte er sie so, dass sie ihm hörig wurden. Am 31. Mai 2546 setzte er sie als sein Heer ein, um Arthur Crow und den manipulierten Miki Takeo auszuschalten und die Macht über Waashton zu übernehmen, was schließlich misslang. Bei dem Kampf kamen viele Guule um, ebenso die Gruppe um Gorn, die in Smythes Auftrag Angelica Ironsides Labor im Pentagon-Bunker mit einem Sprengstoff-Attentat zerstörte. (MX 375)

Um 2547 arrangierten sich Guule aus Landán mit den dort lebenden Nosfera unter der Führung von Tarek. Die Nosfera erhielten das Blut der Guule und verrieten ihnen dafür, wo es Leichen oder tote Tiere zum Fressen gab. (MX 425)

Bekannte Guule

ArtikelNachnameVornameGruppierungGeburtsjahrAufenthaltsortSterbejahr
Arf (Guul)ArfSöldner
EttmonEttmonTot2545
GornGornTot2545
Knochen-KonniFreibeuterTot2526
RammockRammockTot2516